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Unsere TDJs

Von traditionell bis zeitgenössisch

Unsere TDJs

Wir haben das große Glück, viele „eigene“ TDJs in unseren Vereinsreihen zu haben. In der Vergangenheit gab es in unregelmäßigen Abständen vom TangoLibre veranstaltete DJ-Workshops und einen „DJ-Stammtisch“ für die „Musicalizadores“. Alle TDJs legen auf unseren Milongas und als Gast-DJs auch auf Veranstaltungen außerhalb auf.

Stefan Eggert

Ich spiele fast nur Musik der goldenen Ära, ausgesuchte Interpretationen mit Temperament und Leidenschaft. Dazu noch ca. zwei Tandas mit modernen Orchestern. Wichtig ist mir noch eine ruhige Stimmung auf der Tanzfläche, und ein musikalischer Spannungsbogen mit mehreren Höhepunkten pro Abend!

Meine Tango-Tipps: hier und hier

Wolfgang Fechter

Den überwiegenden Teil einer Milonga bilden bei mir handverlesene, klassische Tangos (circa 80%). Hinzu kommen moderne Tanzorchester, der ein oder andere Non-Tango und Stücke des Tango Nuevos, letztere sind für mich das Salz einer heutigen Milonga.
Die Orchesterleiter werden von mir angezeigt.

Georg Frosch

Vor mehr als zehn Jahren zog der Tango bei mir ein. Es begann ganz harmlos mit dem Besuch einer Milonga. Ein heller Raum, ein freundliches Willkommen und alles erfüllt von seltsamer, wundervoller Musik aus einer anderen Zeit. Ich bin mit Musik aufgewachsen, war vielleicht ein wenig heimatlos geworden, aber ich hatte nicht erwartet, dass sich mir dort eine neue musikalische Welt auftun würde.

Meine Reise zum Tango begann mit der Epoca de oro und kehrt auch immer wieder zu ihr zurück. Natürlich ist die Spanne mittlerweile größer geworden und reicht von den knisternden Tangos der frühen 30er Jahre über die opulenten Stücke der 50er bis in die Gegenwart.

Und wie viele begeisterte Tänzer:innen habe ich irgendwann angefangen aufzulegen. Die Gemeinde mochte wohl, was ich ihr vorsetzte und verzieh mir dankenswerter Weise die Anfängerfehler und meine Unwissenheit. Das war vor sechs oder sieben Jahren. Mittlerweile bin ich ein alter Hase, habe viele DJ Einsätze hinter mir und liebe noch immer das Auflegen wie das Tanzen.

Ich lege klassisch auf, in runden Tandas und bunten Cortinas. A bailar!

Meine Tango-Tipps: hier und hier

Beatrix Gessner

Mein Stil ist traditionell mit einer Prise an zeitgenössischen Orchestern und gelegentlich unkonventionellen Tangos ( 85:15 ).
Mir ist wichtig, dass die Tandas gut aufeinander abgestimmt sind und ein entspannter Tanzfluss entsteht.
Gerne spiele ich beschwingte Valsrunden und flechte flotte Cortinas ein, sodass es ein abwechslungsreicher Abend werden kann. Für mich ist Tango Weltmusik und ich versuche, dies auch in meiner Auswahl zum Ausdruck zu bringen. Mein Ziel ist es, dass für jeden gut tanzbare Musik dabei ist, die Schwung hat und verzaubert.

Thomas Langendörfer

Meine Musikauswahl ist zu fast 100% aus der Epoca de Oro, ergänzt von zeigenössischen Orchestern, welche sich der traditionellen Tangomusik verschrieben haben, alles strukturiert in spannungsreiche Tandas und Cortinas.
Ich versuche, durch eine direkt inspirierende Tanzmusik, welche sofort in die Füsse geht, eine gute Energie in die Milonga zu bringen, nach dem Motto: «nur das Beste kommt auf den Plattenteller» Es gibt keine vorgefertigte Playlist, alles entsteht im Augenblick, authentisch und von Hand gemacht, sprich: nur mit CD’s und CD Mischpult, vamos a bailar!

Meine Tango-Tipps: hier und hier

Verena Lippert

Als 100% Milonguera lege ich 100% traditionell auf: An den Stücken der Guardia Vieja mag ich den geerdeten Rhythmus einer Candombe oder Canyengue – die ich selbst gerne tanze und unterrichte – mehrheitlich jedoch stelle ich die Orchester der goldenen Ära mit deren Dynamiken und Melodien zu beschwingten Tandas zusammen. Ich liebe es, immer wieder Nuancen der musikalischen Interpretation in den Liedern zu entdecken und einzelne Instrumente, wie z.B. eine Harfe, Triangel oder Bratsche herauszuhören. Wenn diese Hingabe von Tänzern geteilt wird, habe ich die größte Freude. Als Gründerin des DJ-Stammtischs empfinde ich Freude, DJs eine Plattform zu geben, um voneinander zu lernen und die eigene DJ-Persönlichkeit zu entwickeln.

Meine Tango-Tipps: hier und hier

Silvio Michel

Seit weit über 100 Jahren hat sich der argentinische Tango und dessen Musik entwickelt und verändert, und sich dabei in seiner Lebendigkeit jeder Standardisierung entzogen.
Für mich ist die wesentliche Frage nicht die Unterscheidung zwischen klassischer oder moderner Tangomusik. Entscheidend ist für mich allein die Unterscheidung zwischen musikalisch guter und weniger guter Musik – und solche gab und gibt es in allen Epochen der Tangogeschichte.

Ich liebe alle guten, klassischen Tangos – ich schätze aber auch die modernen Orchester, die in unserer Zeit nach neuen Ausdrucksformen suchen.

Ein Abend als DJ ist für mich immer ein neues, unbekanntes Abenteuer – so wie jeder Tanz. Manchmal wähle ich nur klassische, manchmal auch einige moderne Musikstücke aus. Dabei lasse ich mich von der Atmosphäre in der Milonga inspirieren und versuche improvisierend an jedem Abend von Neuem eine gute Stimmung im Raum zu erzeugen.

Ago Musovic

Ich tanze seit 1997 Tango und beschäftige mich ebenso lange mit der Tangomusik. Für mich ist es das Wichtigste, dass die Tänzer Spass haben. Deshalb lege ich zwar 90 % traditionelle Tangos aus den Goldenen 40ern auf, mische diese jedoch mit modernerer, tanzbarer Musik und einer kleinen Brise Balkan-Tango auf.

Meine Tango-Tipps: hier und hier

Peter Wenger

Seit über 15 Jahren lege ich mit konstanter Regelmäßigkeit in namhaften Milongas für Tänzerinnen und Tänzern des Milonguero-Stils in Süddeutschland, der Nordschweiz, sowie Österreich auf. Seit 2006 bin ich jedes Jahr für mehrere Wochen in Buenos Aires, um von den dortigen DJs zu lernen. Der Fokus meiner Auswahl liegt in der «epoca de oro», kontrastiert mit etwas Canyenque aus der Zeit der Sextetos und immer 100% traditionell. Ohne vorgefertigte Playliste will ich auf die Atmosphäre und Stimmung harmonisierend und inspirierend eingehen und mit passenden Cortinas das Publikum im Tanzfluss halten und mit Freude zur Mirada und Cabeceo aufmuntern. Vor allem auf Bällen und Encuentros bewährt sich meine Technik, welche ich versuche, immer auf höchstem Niveau zu halten. Meine Musik stammt aus den besten, sorgfältig remasterten Quellen.
Homepage: www.tango-classico.de

Meine Tango-Tipps: hier und hier

Karl-Heinz Barth

Eine Vorliebe habe ich einerseits für melodische Stücke von Canaro, Filiberto, DeAngelis. D’Arienzo nach 1950 und Domingo Federico und auch gerne mal etwas Di Sarli und Pugliese, andererseits aber auch für fetzige Milongas oder Candombes von Racciatti, Villasboas und Gavioli. Electrotango spiele ich nur sehr getragene und nur in homöopatischer Dosis.

Meine Tango-Tipps: hier und hier

Michael Machill

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)

Seit über 30 Jahren lege ich als DJ in Clubs und Diskotheken auf. Meine Musikliebe galt schon immer vor allem dem Soul, Funk, Swing, dem Jazz und – der elektronischen Musik. Aus diesem riesigen Repertoire finden daher auch immer wieder ausgewählte Stücke in meine Cortinas. 😉

Vor ungefähr sieben Jahren bin ich zum Tango Argentino gekommen und war als Musiker, Tänzer und DJ sofort „angefixt“. Der Anteil traditioneller und zeitgenössischer Tangomusik auf meinen Milongas variiert, ist aber immer zu 100% tanzbar und stimmungsvoll. Stücke aus der „Epoca de Oro“ finden bei mir ebenso in die Milonga wie Anteile aus Weltmusik, Klassik oder z. B. dem Fado.  Nontango gehört für mich mit mindestens einer Tanda auf eine ausgewogene Milonga. 100|0 oder 90|10 oder 80|20 oder 50|50 – entscheidend für die Zusammensetzung meiner Tandas ist, was am Abend auf der „Piste“ passiert. In jedem Fall muss es tanzbar sein …

Meine Tango-Tipps: hier und hier

Anfragen unter: el_tocar [at] mailbox.org

Rainer Lehmann

Mit dem Tango kam ich als Musiklehrer und Akkordeonist schon sehr früh in Berührung. Mit dem TangoLibre e.V., damals noch „Tango Argentino Club Konstanz“, 2001 bei einem gemeinsamen musikalischen Projekt.

Seit gut drei Jahren tanze ich selbst Tango Argentino. So kenne ich beide Seiten. Die als Musiker und als Tänzer.

Meine Musikauswahl geht quer durch die Entwicklung des Tangos und deren Interpreten. Dabei achte ich auf die musikalische
Qualität der Stücke, und ob mich ein Stück zum Tanzen inspiriert.

Meine Tango-Tipps: hier und hier

 

Günther Maldoff

Meine Tango-Tipps: hier und hier

DJane Colina

Seit meinem sechsten Lebensjahr tanze ich in meiner Freizeit. Dieser Teil von mir hat mich durch verschiedene Stile und Aktivitäten geführt. Volkstanz, Ballett, Gesang, Musical, Hiphop sind nur einige davon.

In der Milonga wurde mir besonders bewußt, dass Tanzmusik etwas Eigenes ist. Seit ich wieder als TDJane aktiv bin, erforsche ich fasziniert ihre Welt. Eine Milonga ist für mich so etwas wie ein Ball. Ein Fest also. Ein Miteinander nach bestimmten Regeln, welches u.a. durch Freude an der Begegnung, an der Bewegung und der Musik, Katharsis und Transzendenz hervorbringt. In anderen Worten: uns verändert, uns befreit, losgelöst oder glücklich fühlen lässt.

Und dementsprechend gestaltet sich auch meine Musikauswahl. Nach den Regeln der Milonga mit Tandas und Cortinas. Sie besteht überwiegend aus Tanzmusik der 30ger, 40ger und 50ger Jahre. Tandas mit fröhlichem, lieblichem, dynamischen, traurigem oder anderem Charakter sind aufeinander abgestimmt. Wenn es zur Dynamik der Milonga passt, lege ich auch mal ein-zwei Tandas aus anderen Epochen oder Stilrichtungen auf.

Rafael Mendaro

Als Tangotänzer und -lehrer habe ich einen langen Weg zurückgelegt. Und dieser lerhte mich die Musk, Geschichte und Kultur des Tango Argentino.

Dank der Hilfe und des Unterrichts bekannter DJs aus Buenos Aires lernte ich, jede Tanda unter Berücksichtigung des Tanzniveaus, des physischen Raums, des Alters der Tanzenden und anderer Variablen auszuwählen. Ich nehme aktiv an der Milonga teil, tanze jeden Tanda, um das erzeugte „Klima“ genau wahrzunehmen und zu erspüren.

Ich kann mich als traditionellen Tango-DJ mit kühnen Überraschungen bezeichnen. Ich bevorzuge Musik, die speziell zum Tanzen geschaffen wurde, insbesondere aus dem goldenen Zeitalter des Tangos zwischen 1935 und 1945. Da ich die besten Milongas in Buenos Aires gekannt habe, habe ich den Vorteil, die Bedürfnisse der Tangotänzer zu verstehen.